Indizien für die Auferstehung #1

Verschwörung oder echte Augenzeugen?

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In 10 Tagen feiern wir Ostern, das Fest der Auferstehung. Diese Auferstehung ist aber bis heute umstritten. Livenet geht den Indizien, die für die Glaubwürdigkeit der Auferstehung sprechen, in einer Serie auf den Grund. Heute sind die Augenzeugen im Fokus. Waren sie glaubwürdig oder nicht?

Dass Jesus von Nazareth vor 2000 Jahren in Israel lebte, wird heute kaum bezweifelt. Dies gilt als historische Tatsache. Darüber, ob es sich bei ihm um einen Propheten oder tatsächlich um Gottes Sohn handelte, sind sich jedoch nicht alle einig. Mindestens so umstritten ist auch, ob er vom Tod auferstanden sei, das Grab verlassen habe und heute noch lebe.

Der Glaube an einen auferstandenen, unsichtbaren Gott-Mensch

Christen glauben, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist, am Kreuz hingerichtet wurde und am dritten Tag wieder zum Leben erweckt wurde. Von da an konnte er einen Raum trotz verschlossener Türe betreten und vor den Augen anderer Menschen plötzlich verschwinden. Schliesslich wurde er von einer Wolke «aufgenommen» und verschwand. Trotzdem glauben seine Anhänger, dass er selbst heute noch real anwesend ist.

Fragen drängen sich auf

Wenn sich ein Skeptiker diesen Sachverhalt vor Augen führt, wird er wahrscheinlich fragen: «Wie kann ein normal intelligenter Mensch so etwas glauben?» Die Frage scheint durchaus berechtigt. Wie kommt jemand dazu, die Eckpfeiler des christlichen Glaubens als Wahrheit anzuerkennen? Viele glauben es – darunter in höchstem Masse intelligente Frauen und Männer.

Eine andere Frage ist: «Wie kamen ehrbare Menschen vor 2000 Jahren dazu, als angebliche Augenzeugen derartige Geschichten zu erzählen?» Es ist wahrscheinlich, dass eine der beiden Antworten stimmt:

  1. Bei den angeblichen Zeugen handelte es sich um Betrüger, welche einen geheimen und verschwörerischen Plan verfolgten.
  2. Die Zeugen sagten tatsächlich die Wahrheit.

Eine geheime Verschwörung

Zum Kreis der Menschen, die in eine Verschwörung involviert gewesen sein müssten, gehören neben den elf übriggebliebenen Jüngern eine Gruppe von Frauen, die stets in seiner Nähe gewesen sind und auch einen weiteren Kreis von Jüngern. Zahlreiche dieser Menschen gaben sogar an, dem auferstandenen Jesus begegnet zu sein. Diese Leute hatten Angehörige, die ebenfalls mit Jesus sympathisierten und eine gewisse Nähe zum ihm pflegten. Sie alle hätten in die Verschwörungspläne eingeweiht werden müssen. Wir haben also eine ziemlich grosse Gruppe von Menschen.

In den darauf folgenden Jahren bezahlten viele der Nachfolger Jesu einen hohen Preis. Gemäss historischen Überlieferungen, wurden zehn der anfänglich zwölf Jünger für ihren Glauben hingerichtet. Vielen anderen Anhängern von Jesus erging es gleich. Sie liessen die Todesstrafe für den Glauben an die Auferstehung über sich ergehen. Und keiner von ihnen wiederrief. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass keiner seinen Glauben wiederrief, wenn sie die Auferstehung erfunden hätten.

Die Auferstehung ist tatsächlich passiert

Die grosse Opferbereitschaft der ersten Christen lässt sich am besten dadurch erklären, dass sie tatsächlich von der Auferstehung von Jesus überzeugt waren. Sie liessen ihr Leben für etwas, neben dem die Bedeutung des irdischen Lebens verblasst.

Wenn wir die Auferstehung als historische Tatsache akzeptieren, ergibt es Sinn, dass keiner der Augenzeugen seinem Glauben absagte. Schliesslich gäbe es in diesem Fall ja keine Verschwörung oder Lüge aufzudecken. Die Leute hätten einfach an dem festgehalten, was sie selbst erlebt hatten. So unglaubwürdig die Auferstehung Jesu auch erscheint, gibt die gesamte Geschichte erst dann Sinn, wenn man das Wunder akzeptiert.

Auferstehung ist kein einmaliges Wunder

Die ersten Anhänger von Jesus glaubten, dass nicht nur er von den Toten auferstand, sondern dass auch sie auferstehen werden. Sie rechneten mit einem Leben nach dem Tod, was Leid und Schmerz dieser Welt relativiert. Sie hatten den tragischen Tod ihres Meisters miterlebt, aber auch, wie er in einem neuen und besseren Körper zurückkam. Natürlich wussten sie nicht, wohin der Auferstandene letztlich hinging – waren sich aber gewiss, ihm einmal dorthin zu folgen.

Die Überzeugung der ersten Anhänger von Jesus steckte an. In kurzer Zeit schlossen sich ihnen tausende von Menschen an – und mussten deswegen mit Verfolgung rechnen. Selbst als Jahre später durch die römischen Kaiser unzählige Christen hingerichtet wurden, kamen noch mehr Menschen zur Überzeugung, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist.

Die Auferstehung ist und bleibt ein Geheimnis, welches auf wissenschaftliche Weise nicht erforscht werden kann. Wenn wir die Aussagen und den Lebenswandel der Augenzeugen betrachten, gibt es eigentlich nur eine sinnvolle Schlussfolgerung: Jesus ist tatsächlich von den Toten auferstanden!

Zum Thema:
«Historisches Gold»: Sechs Gründe für die Auferstehung
Auferstehung: Gott setzt noch einen drauf
Ostern erleben: An die Auferstehung glauben

Datum: 11.04.2019
Autor: Markus Richner-Mai
Quelle: Livenet

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