"Von Jesus kann man die Ewigkeit bekommen"

Mit 22 Jahren hat sie sportlich schon viel erreicht: Shelley Thompson gehört zu den besten Fussballerinnen in Deutschland. Zweimal spielte sie bisher für die deutsche Nationalmannschaft, 2005 führte die Stürmerin die Liste der Torschützen an.

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Shelley Thompson spielt seit Juli 2006 für den Hamburger SV. Die junge Frau studiert Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf. Als Sportlerin nutzt sie immer wieder die Möglichkeit, auch über ihren Glauben an Jesus zu sprechen; sie besucht eine Jugendgemeinde in Mettmann und engagiert sich bei der christlichen Organisation "Deutsche Kinder Suchthilfe".

Was gefällt Ihnen an Weihnachten?
Am Fest selbst gefällt mir, dass wir es als Familie feiern. Ich wohne in Hamburg, meine Eltern im Rheinland und mein Bruder in Bayern, aber an Weihnachten kommen wir alle zusammen. An Heiligabend gehen wir gemeinsam in den Gottesdienst. Wenn wir dann nach Hause kommen, lesen wir die Weihnachtsgeschichte, die Geschenke werden ausgepackt und wir essen zusammen.

Was nicht?
Die Kommerzialisierung. Ich finde es ganz cool, wie man in den Niederlanden Weihnachten feiert: Da gibt es die Geschenke am 6. Januar, dem Nikolaustag. Weihnachten ist dann wirklich Weihnachten, da geht es um die Geburt von Jesus. In Deutschland gibt es die Geschenke an Heiligabend - das lässt sich wohl nicht so leicht ändern.

Was bedeutet Ihnen Weihnachten?
Da denke ich an die ursprüngliche Bedeutung von Weihnachten: Dass Gott entschieden hat, seinen Sohn für uns zu schicken. An Weihnachten zeigt er uns, wie sehr er die Welt liebt. Gott gibt uns so die Chance, an ihn zu glauben und errettet zu werden. Die meisten Leute machen sich wohl nicht so viel Gedanken über Weihnachten. Es geht heute auch alles so schnell, man arbeitet bis zwei Tage vorher, dann ist das Fest da und dann ist schon alles wieder vorbei - von vielen Menschen wird es einfach nur als Stress empfunden. So kann man leicht den eigentlichen Sinn von Weihnachten verpassen.

Was würden Sie Jesus zu Weihnachten schenken?

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Shelley Thompson
Da fällt mir erst einmal nichts ein, denn er hat ja schon alles. Ich glaube etwas Materielles kann man ihm nicht schenken. Durch mein Leben kann ich ihm zeigen, dass ich ihn liebe, dass ich ihm Danke dafür sage, dass er in unsere Welt gekommen ist. Und: Ich kann meinen Glauben bekennen und immer wieder daran denken, was er für mich getan hat.

Wo wünschen Sie sich, dass Jesus heute eingreifen würde?
Man kann natürlich im Gebet für sein persönliches Leben etwas erbeten, aber was die Welt angeht, da würde ich mir wünschen, dass in der westlichen Welt wieder ein grösseres Bewusstsein für Jesus entsteht. Bei uns sind viele Menschen so auf äussere Werte bedacht. Hier bei uns stimmen die materiellen Dinge und dann scheint man auch Jesus nicht zu brauchen. Dabei kann man von Jesus die Ewigkeit bekommen. Ich weiss, dass ich mich an ihm festhalten kann. Ich hab erfahren, dass, wenn ich mal nicht das Licht am Ende des Tunnels gesehen habe, ich im nachhinein besser dastand als vorher. Gott ist einfach treu und er gibt meinem Leben einen Wert.

Auf welche Frage möchten Sie gerne eine Antwort finden?
Da gibt es viele Fragen. Ich würde zum Beispiel gerne wissen, woran das liegt, dass Menschen in anderen Ländern - ich denke an Afrika, Asien oder Südamerika - viel krassere Sachen mit Gott erleben, als wir im Westen.


Autor: Norbert Abt
Quelle: Jesus.ch

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