Wann ist Ostern und warum?

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Jedes Jahr ist Ostern wieder an einem andern Datum, manchmal früh, manchmals später: Ärgerlich. Muss dass sein? Wie wird Ostern denn berechnet?

Die Berechnung der christlichen Feste im Kirchenjahr hängt von der Berechnung von Ostern ab. Das christliche Osterfest wiederum ist aus dem jüdischen Passahfest abgeleitet, das am ersten Frühlingsvollmond beginnt. Dieser Tag kann offensichtlich auf einen beliebigen Wochentag fallen, Ostern beginnt dagegen definitionsgemäss an einem Sonntag. Ursprünglich war die Festlegung des Ostertermins in den verschiedenen christlichen Gemeinden sehr uneinheitlich geregelt.

Erst am 1. Konzil von Nicäa im Jahre 325 n. Chr. einigte man sich auf die Formel, dass Ostern in Zukunft auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fallen sollte. Der erste Frühlingsvollmond ist dabei der erste Vollmond, der am Tag der „Frühjahrstagundnachtgleiche“ oder danach stattfindet. So ist Ostern zwischen dem 22. März und dem 25. April. Die anderen beweglichen Feste hängen von Ostern ab (in Klammern die Verschiebung an Tagen gegenüber dem Ostersonntag):

- Aschermittwoch (-46),
- Karfreitag (-2),
- Auffahrt (+39),
- Pfingsten (+49),

Hinweis:
Der Muttertag ist der zweite Sonntag im Mai, das Erntedankfest der erste Sonntag im Oktober (jedoch nicht überall!). Der 1. Advent ist der Sonntag nach dem 26. November.

Quelle: www.theology.de (bearbeitet und ergänzt von Jesus.ch)

Datum: 16.04.2003
Quelle: Jesus.ch

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