Feiern in der Nacht der Kürbisse

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Kürbisse oder Räbeliechtli: Das Stimmungsvolle daran sind die Lichter, die in die Nacht hinaus leuchten. Wir haben allen Grund, Jesus Christus als das Licht der Welt zu feiern. Nicht bloss an Weihnachten, sondern fortwährend - gerade in diesen Wochen der kalten Winde und dunklen Abende.

Wer sich mit Geistern befasst, lenkt sich selbst vom Wesentlichen ab: Bei Gott, dem Vater der Geister, findet sich das Licht des Lebens. Gott selbst hat das Licht geschaffen, das am Anfang des Universums stand.(1) Durch sein schöpferisches Wort sind alle Dinge, die Erde mit ihren Lebewesen, Sonne und Mond entstanden.(2)

Seit Urzeiten haben Menschen das Licht als gewaltiges Geschenk von Gott geliebt und verehrt; viele Völker beteten die Sonne an. Jene Menschen, die nach dem Vorbild von Abraham, Jakob und Mose mit Gott lebten, gaben ihm die Ehre. 'Licht' war für sie nicht göttlich, sondern die Gabe ihres Gottes, der als Schöpfer über der Natur stand und zum Leben Ja sagte. So wurde 'Licht' zu einem Bild für volles, starkes, strahlendes Leben. "Der Herr ist mein Licht und meine Rettung, vor wem sollte ich mich fürchten?" dichtete David in einem Psalm.(3)

Stärker als das Dunkle

"Das Licht scheint in der Finsternis": Was schon das Baby wahrnimmt und uns täglich zum Staunen bringen kann, ist eine Grundtatsache auch in der unsichtbaren Welt der Geister.(4) Licht verdrängt Finsternis - wenn man es hineinlässt. Jesus von Nazareth wagte den kühnen Satz: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben."(5)

Wie ist das möglich? Der Apostel Petrus, einer der engsten Vertrauten von Jesus, erläuterte, wie es dazu kam: "Christus hat gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führe; er wurde zwar getötet im Fleisch, lebendig gemacht aber im Geist. So ist er auch zu den Geistern im Gefängnis hinabgefahren und hat ihnen die Botschaft verkündigt… Er ist in den Himmel aufgefahren und sitzt jetzt zur Rechten Gottes, nachdem ihm die Engel, die Mächte und die Gewalten unterworfen worden sind."(6)

Autorität über die unsichtbare Welt

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Paulus schrieb einmal, dass er "den Tod besiegt und Leben und Unsterblichkeit hat aufleuchten lassen".
Der Apostel Paulus spekulierte nicht über die Welt der Geister (wie dies heute manche Bücher tun), sondern unterstrich einfach die Autorität, die Jesus durch seine Auferstehung und die Auffahrt in den Himmel gewonnen hat. Diese Autorität erstreckt sich über alle Wesen der unsichtbaren Welt. Zur Rechten Gottes sitzend, ist Jesus hoch erhaben "über jedes Regiment, jede Macht, Gewalt und Herrschaft und über jeden Namen, der nicht allein in dieser, sondern auch in der kommenden Weltzeit genannt wird".(7)

Christus ist der Fürst des ewigen Lebens. Paulus schrieb einmal, dass er "den Tod besiegt und Leben und Unsterblichkeit hat aufleuchten lassen".(8) Dieses Leben, das aus der Auferstehung kommt, behält Christus nicht für sich. Er will es allen Menschen schenken - wie ein strahlendes, unvergängliches Licht, das alle Finsternis und Angst verscheucht.

(1) Die Bibel, 1. Mose, Kapitel 1, Vers 3
(2) Johannes 1,3
(3) Psalm 27,1
(4) Johannes 1,5
(5) Johannes 8,12
(6) 1. Petrus 3,18.19.22
(7) Brief an die Epheser 1,21
(8) 2. Brief an Timotheus 1,10

Dossier zum Thema: Halloween


Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch

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