Reformationstag statt Halloween

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Martin Luther schlägt seine Thesen an.
Der "neo-heidnische Brauch" des "Halloween" verdrängt zunehmend den "Reformationstag" und den katholischen Feiertag "Allerheiligen". Darauf will man die Öffentlichkeit aufmerksam machen.

Wolfgang Baake, hat schon einmal in einem Schreiben an die Intendanten, Geschäftsführer, Programmdirektoren und Chefredakteure aller in Deutschland ansässigen öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk- und Fernsehsender die Medien dazu aufgefordert, dabei zu helfen, die beiden christlichen Feiertage wieder mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Der Reformationstag, der am 31. Oktober gefeiert wird und in mehreren Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag ist, erinnert an den Thesenanschlag von Martin Luther und damit an die Gründung der protestantischen Kirche. Katholiken begehen an diesem Tag zudem "Allerheiligen". Im Laufe der Zeit verdrängte "Halloween" (die "Nacht der Hexen" vom 31. Oktober zum 1. November) jedoch immer mehr die Bedeutung dieses Tages in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit.

"Medien mitschuldig"

"An dieser Entwicklung sind die Medien leider nicht ganz unbeteiligt", so Baake in einem Brief an Medienvertreter. Es sei auffällig, wie jedes Jahr sich "fast jede Sendung und fast jede Zeitung" ausführlich in Form von Reportagen und Live-Berichten mit "Halloween" beschäftigte. Weder der Reformationstag noch das Fest "Allerheiligen" spielten dabei eine Rolle.

Baake appellierte sodann an die Medien: "Wir möchten Sie bitten, dafür Sorge zu tragen, dass die Bedeutung des Reformationsfestes und am 1. November das Fest: Allerheiligen wieder stärker ins Bewusstsein der Hörer, Leser und Zuschauer kommt." Damit könnten die Medien entscheidend einer sich weiter verbreitenden Säkularisierung unserer Gesellschaft entgegen steuern. Für den Staat und für die Gesellschaft sei dies ein "ganz wichtiger Beitrag."


Quelle: KEP

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