Bibelstudium: Markus 10,13-16

Wem steht Gottes Reich offen?

13 Einige Eltern brachten ihre Kinder zu Jesus, damit er sie segnen sollte. Die Jünger aber wollten sie wegschicken. 14 Als Jesus das merkte, wurde er zornig: «Lasst doch die Kinder zu mir kommen! Haltet sie nicht zurück! Denn für Menschen wie sie ist das Reich Gottes bestimmt. 15 Habt ihr denn immer noch nicht begriffen: Wer nicht wie ein kleines Kind voller Vertrauen zu Gott kommt, dem bleibt das Reich Gottes verschlossen.» 16 Dann nahm er die Kinder in seine Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.

Übersetzung: Hoffnung für Alle

Kommentar

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10,13 Nun sehen wir die Besorgtheit Jesu um Kinder. Eltern, die ihre Kinder zu Jesus bringen wollten, damit sie durch den Hirten und Lehrer gesegnet werden, wurden von den Jüngern abgewiesen.

10,14-16 Der Herr wurde sehr "unwillig" und erklärte, dass den Kindern und denen, die kindlichen Glauben und kindliche Demut haben, "das Reich Gottes gehört". Erwachsene müssen wie Kinder werden, um in das Reich Gottes zu kommen.

George MacDonald sagte immer, dass er nicht an das Christentum eines Menschen glauben könne, wenn niemals Jungen oder Mädchen vor seiner Tür spielen. Sicherlich sollten diese Verse dem Diener des Herrn die Bedeutung verdeutlichen, die dem Erreichen der Kleinen mit dem Wort Gottes zukommt. Der Geist eines Kindes ist noch sehr formbar und aufnahmefähig. W. Graham Scroggie sagte: "Sei am besten und gib dein Bestes, wenn du mit Kindern zusammen bist."


Quelle: Kommentar zum Neuen Testament - William McDonald

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