ERlebt

Elisabeth Blaser: Gebetserhörung der besonderen Art

Ein Schulungstag von Pfarrer Daniel Hari und einem Team von Fachleuten und Theologen will die Bedeutung der Totenauferweckung ins Zentrum rücken (Livenet berichtete) und wird dabei auch Nahtoderfahrungen sowie Heilung im letzten Moment auf dem Sterbebett untersuchen. Elisabeth Blaser hat nach ihrer eigenen Beschreibung selbst erlebt, wie aufgrund ihres Gebets jemand vom Tod zurückkam. Hier schildert sie ihr Erlebnis.

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Elisabeth Blaser
Livenet: Elisabeth Blaser, Sie engagieren sich an der Konferenz «Weckt die Toten auf!», weil Sie selbst schon Erlebnisse in diesem Bereich gehabt haben. Was sind das für Erlebnisse?
Elisabeth Blaser: Im Juli 2014 abends um 21.30 Uhr heulte die Ambulanz durch unser Dorf. Das ist ja sonst nicht ungewöhnlich, aber heute Abend hörte sich das Martinshorn so an, als würde es tief in meine Seele dringen. Gleichzeitig hörte ich die Stimme des Heiligen Geistes mit meinen geistlichen Ohren: Der Teufel will ein Leben rauben in deinem Dorf. Bete dafür, dass dies nicht geschehen kann. Ich lief ins obere Stockwerk, wo ich überblicken konnte, wo die Ambulanz hinfuhr und parkte. Soll ich persönlich dort hingehen, um zu beten? Die innere Stimme verneinte dies und wies mich an, von hier aus zu beten. Ich nahm also die Autorität in Christus und gebot, dass Satans Plan verhindert würde. Dabei bat ich den Herrn, seine Heilungsengel vor Ort zu senden. Ich betete weiter in Sprachen, während in mir die Frage auftauchte, wie ich denn nun wissen konnte, ab wann Gott mein Gebet erhört hätte. Ich machte ein Zeichen mit Gott ab: Wenn die Ambulanz ohne Martinshorn wegfährt, wurde mein Gebet erhört.

Nach einer halben Stunde hörte ich Stimmen von Erwachsenen und Kindern und sah Sanitäter, die mit einer Person auf der Bahre aus dem Haus kamen. Oh Herr, bat ich noch, schenk bitte, dass diese Person nicht im Spital bleiben muss, sondern noch heute Nacht nach Hause kann. Gespannt erwartete ich die Abfahrt. Da war kein Martinshorn zu hören! Juhui!!! Vater, Du hast mein Gebet erhört. Ich war völlig aus dem Häuschen.

Wie ging es weiter? Haben Sie sich vergewissert, was in diesem Haus vorgefallen war und was Ihr Gebet für eine Rolle gespielt hat?
Ja, noch am Abend hörte ich von Gott den Auftrag, am Tag darauf zu dem Haus zu gehen und mich zu erkundigen, was geschehen sei. Mir war etwas mulmig, da ich diese Leute ja nicht kannte. Am nächsten Tag ging ich vorbei. Ich stellte mich vor und erzählte vom Gebetsauftrag, den mir Gott gegeben hatte, um für ein Leben einzustehen. Erstaunt und tief berührt erzählte mir der Mann, dass er weggetreten sei. Er habe seine Familie nur noch von oben gesehen und gewusst, er würde sie nie mehr sehen. Immer weiter sei es hoch gegangen und plötzlich habe er eine Stimme gehört, die ihm gesagt habe, dass er nochmals eine Chance kriege. «Ich habe mit Kirche überhaupt nichts am Hut, aber ich spüre bei Ihnen etwas Glaubwürdiges», sagte der Mann. Wir beide weinten, berührt von der Gegenwart des Herrn. Der Mann erzählte weiter: «Ich verstehe jetzt; die Sanitäter waren so erstaunt, dass plötzlich alles gut war mit mir und wollten mich unbedingt zur Kontrolle noch ins Spital nehmen. Nach dem Check liessen mich die Ärzte wieder nach Hause. Ich muss jetzt gerade nochmals zur Kontrolle, denn sie können nicht glauben, was abgegangen war.»

Wie hat dieses Erlebnis Ihren Glauben beeinflusst?
Gott lehrte mich in dieser Zeit gerade, wie ich in seiner Autorität leben kann. Ich realisierte, dass Glauben mit Autorität, unabhängig von Raum und Distanz, funktioniert, denn letztlich geschieht alles durch ihn. Manchmal braucht er meine Hände oder meinen Mund, aber es ist ein geistlicher Kampf, den wir gewinnen können, wenn wir Gott fragen, wie wir angreifen sollen. König David hat Gott auch immer gefragt, wie er die Kriege führen soll.

Warum engagieren Sie sich an der Konferenz «Weckt die Toten auf!»?
Durch mein Zeugnis will ich aufzeigen, dass es Zeit ist, unser Erbe anzutreten, um in Jesus zu wandeln und alles zu tun, was er tut. Meine Leidenschaft ist, den Himmel auf die Erde zu bringen, den Herzschlag Gottes zu verfolgen und gleichzeitig die Werke des Teufels zu zerstören.

Zum Thema:
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Datum: 12.11.2015
Autor: Florian Wüthrich
Quelle: Livenet

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