Ein Nepalese findet Frieden

Als die Götter nicht helfen konnten, rief er Jesus an

Von Krankheit und Tod verfolgt, sucht Ekagrah Hilfe bei den Göttern seiner Mutter. Doch die ersehnte Hilfe bleibt aus. Erst als er Gott in sein Leben lässt, werden seine Frau und seine Tochter geheilt – der Beginn seiner Leidenschaft für Jesus.

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Ekagrah, Geetika und ihre Tochter
Schon als Teenager folgten ihm Krankheit und Tod wie eine Plage: Ekagrahs Mutter und sieben Geschwister starben innerhalb kürzester Zeit. Der junge Nepalese brach die Schule ab und ging fünf Jahre lang von zuhause fort, um in einem Dorf nach dem anderen Arbeit zu suchen und die verbliebene Familie zu unterstützen.

Doch nach seiner Hochzeit tauchte die Plage erneut auf: Seine Frau Geetika und seine kleine Tochter wurden schwer krank. Geetika hatte starke Schmerzen, als ob sie Verbrennungen hätte, während die Tochter hohes Fieber bekam und sich viel übergeben musste. Also tat Ekagrah das, was auch seine Mutter getan hatte – er betete zu den Göttern und brachte ihnen viele Opfer dar. Dann brachte er seine Frau und seine Tochter ins Krankenhaus. Doch niemand, weder die Götter und Zauberer noch medizinische Ärzte, konnte helfen und der junge Mann wurde immer wütender und enttäuschter. 

Tiefer Friede...

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Ekagrah predigt jetzt regelmässig in vier Dörfern in Nepal und hat eine eigene Gemeinde gegründet.
Fünf Jahre lang musste er hilflos zusehen, wie seine Frau und seine Tochter litten. Dann erzählten ihm sein Neffe und seine Nichte von dem einzigen Gott, der retten kann. Neugierig schlich er sich aus dem Haus und ging mit ihnen in den Gottesdienst. Dort spürte er sofort einen tiefen Frieden. Doch nicht nur er, auch Geetika, die gar nicht wusste, wo ihr Mann war, spürte eine Veränderung: Ihre Schmerzen nahmen ab. Eine Woche später wollte Ekagrah erneut in die Gemeinde. Geetika fragte ihn, wohin er ging. Als er es ihr erzählte, war ihr sofort klar: Dies war der einzige Gott, dem Ehre gebührte, und er war derjenige, der sie heilen würde.

Von dem Moment an begann ihre Leidenschaft für Jesus zu wachsen. Die ganze Familie besuchte die Kirche regelmässig und jeder einzelne vertraute bald darauf sein Leben Jesus Christus an. Und kurze Zeit später wurden Geetika und ihre Tochter komplett geheilt.

...und eine neue Leidenschaft

Doch damit hört Ekagrahs Lebensgeschichte nicht auf. Er wollte mehr tun, sich noch mehr für Jesus einsetzen, der so viel für ihn und seine Familie getan hatte. Obwohl ihre Verwandten und Freunde sie immer wieder aufforderten, sich vom Glauben abzuwenden, gingen seine Frau und er auf eine Bibelschule. Dann wurden sie Missionare und zogen in ein abgelegenes Dorf in der Mitte Nepals.

Doch der Empfang dort war ganz anders als erwartet: Die Dorfbewohner bedrohten die Familie und forderten sie immer wieder auf, das Dorf zu verlassen. Aber die Familie gab nicht auf. Ekagrah und Geetika beteten, fasteten und bald darauf kamen drei Menschen im Dorf zum Glauben.

Mittlerweile sind zehn Jahre vergangen, in denen die Familie enge Beziehungen zu den Dorfbewohnern aufgebaut hat. Ekagrah predigt regelmässig in vier umliegenden Dörfern und hat eine eigene Gemeinde gegründet, die jeden Sonntag von vielen Dorfbewohnern besucht wird.

Zur Webseite:
Gospel for Asia

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Datum: 21.07.2015
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Gospel for Asia

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