Beten im Ramadan

Weil Jesus Menschen wie Rachel begegnet

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Immer wieder haben Muslime Träume und Visionen von Jesus – insbesondere während des Ramadans. So auch Rachel. Als sie im Internet nach der Wahrheit suchte, sah sie mit einem Mal ein helles Licht und hörte eine Stimme, die ihr alle Zweifel nahm.

Seit etwas mehr als einer Woche feiern Muslime in aller Welt den Ramadan, fasten tagsüber und suchen dabei Gottes Gunst. Der Fastenmonat ist obligatorisch für jeden Muslimen, ausgenommen Personen mit psychischen Problemen, Kinder, Senioren, Kranke, Reisende und Schwangere bzw. Frauen, die einen Säugling stillen. Denn der Ramadan ist eine der fünf Grundsäulen des Islam.

Doch gerade in diesem Monat, in dem viele Muslime aufrichtig nach Gott suchen, zeigt sich Jesus vielen von ihnen durch Träume und Visionen – und sie lernen Jesus Christus persönlich kennen. Deshalb ist es ein wichtiger Monat für Christen, die für die Muslime weltweit beten können, aber auch für den Schutz von Christen, die in mehrheitlich muslimischen Ländern oft in Gefahr geraten.

Träume als Vorbereitung

Das Missionswerk Frontiers USA arbeitet mit diversen islamischen Menschengruppen weltweit, gründet Gemeinden und evangelisiert. Und so hören die Mitarbeiter immer wieder unglaubliche Erlebnisse von Muslimen, die Jesus begegneten. «Wir hören das so oft, wie Gott sich in einem Traum oder einer Vision zeigt oder ein Heilungswunder macht», berichtet Perry LaHaie, der für Frontiers arbeitet, gegenüber Mission Network News. «Oft bereitet er dadurch das Herz eines Muslims vor und hinterher bringt Gott einen Nachfolger von Jesus in das Leben dieser Person oder sie kommt in Kontakt mit der Bibel.»

Auf der Suche nach Wahrheit

Erst kürzlich hörte LaHaie die Geschichte von Rachel. Ihr Vater war ein islamischer Geistlicher, der sich umgehend mit dem Koran befasste, weil er das Gefühl hatte, ihn nicht richtig zu verstehen. «Rachel wurde vom Wunsch ihres Vaters inspiriert, den Koran besser zu verstehen, und begann ihre eigene Suche nach der Wahrheit», insbesondere im Internet. Dort las sie zum ersten mal von Isa al-Masih, Jesus, dem Messias. «Als sie das las und darüber nachdachte, rief sie mit einem Mal: ‚Gott, zeig mir die Wahrheit‘. In dem Moment wurde das ganze Zimmer von einem hellen Licht erfüllt und sie hörte die Worte, die sie gerade davor im Internet über Jesus gelesen hatte: ‚Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, ausser durch mich.‘»

Die Vision und die Worte, die Rachel hörte, überzeugten sie davon, dass Jesus die Wahrheit ist. Sie erzählte ihrer Mutter von der Vision, die ebenfalls sofort glaubte. Nach und nach kamen dadurch Rachels Vater, zwei Brüder, ihre Schwester und der Verlobte der Schwester zum Glauben an Jesus Christus.

Ausgangspunkt, der Falschvorstellungen bricht

«Es scheint als ob das eines der Dinge ist, die Gott in der muslimischen Welt macht – dramatische Zeichen, Wunder, Träume und Visionen zu nutzen und dann die Muslime mit seinem Wort in Verbindung zu bringen», so LaHaie. «Es ist wie ein Ausgangspunkt, durch den sie vorwärtskommen, der vielleicht falsche Vorstellungen von ihnen durchbricht und sie offen macht, um Gottes Wort zu hören.»

Ein Grund mehr, um auch in diesen Wochen ganz bewusst für Muslime in aller Welt zu beten – denn Gott ist am Wirken in der muslimischen Welt!

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Datum: 17.05.2019
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / MNN

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