McConaughey steht auf die Bibel

«Die Menschen haben die Religion ruiniert»

In seinem neusten Film spielt Matthew McConaughey (46) eine historische Person, die sich an der Bibel orientiert – was McConaughey privat ebenfalls tut. Lange sprach er nicht öffentlich über seinen Glauben. Mittlerweile machte er seine christliche Ansicht öffentlich. Zudem sagte er in einem Interview, dass die Religion von den Menschen ruiniert worden sei.

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Matthew McConaughey
In früheren Filmen spielte Hollywood-A-Promi Matthew McConaughey verschiedentlich schrullige Figuren. So mimte er 2001 im Thriller «Frailty» den Charakter Fenton Meiks, der sich als aufrichtigen biblischen Vergelter sah. Matt McConaughey mag anspruchsvolle Rollen durchaus, so stellt er in seinem jüngsten Streifen, «The Free State of Jones», eine kontroverse Figur aus der US-Geschichte dar. Er verkörpert Newton Knight, der für die Liberalisierung kämpft und sich von der Bibel inspirieren lässt. Seine Ansicht menschlicher Gleichheit leitete Knight sowohl vom «Auge-um-Auge-Prinzip» ab, als auch von dem Gebot zur Nächstenliebe, was der Schauspieler erfrischend findet, denn: «Religion bedeutet oft das Gegenteil von dem, was heute praktiziert wird.» Er persönlich finde, «dass die Menschheit die Religion ruiniert hat.»

Gott gedankt

Nicht zum ersten Mal spricht McConaughey offen und positiv über den christlichen Glauben. Bei einer Oscar-Rede bedankte er sich bei Gott, weil er derjenige sei, zu dem er aufschaue. «Er hat mein Leben mit Möglichkeiten gesegnet, von denen ich weiss, dass sie nicht aus meiner Hand oder einer anderen menschlichen Hand stammen.»

Weil sein Name aus der Bibel stammt, wollte seine Mutter in seiner Kindheit nicht, dass er den Namen «Matthew» in der Umgangssprache auf «Matt» verkürzte.

Zurück in der Kirche

Seit geraumer Zeit besucht der Ausnahme-Schauspieler («Amistad», «Wedding Planer», «Tropic Thunder») wieder eine christliche Gemeinde. Zuerst wegen den Kindern: «Als wir Kinder kriegten, dachte ich, dass wir wieder hingehen sollten, denn das war auch in meiner Kindheit wichtig

Bald habe er bemerkt, wie stark er die Kirchbesuche vermisste und brauchte. Gott bezeichnet er als eine Person, die ihm nahe ist und die seine Fragen beantwortet. Und weiter: «Er ist es, der seine Hand in all den Wundern hat, die wir Leben nennen. Das Leben, so glaube ich, ist ein Wunder.»

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Datum: 27.07.2016
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / BCN / Gospel Herald

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