Dressur-Reiterin Anna Buffini

«Nicht auf Gott zu vertrauen, ist eine Art Atheismus»

Anne Buffini gehört zu den besten Dressur-Reiterinnen ihres Landes. Ihr Ziel sind die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Doch die für diese Sportart noch eher junge Athletin musste bereits einige Hürden überwinden. Diese übersteht sie durch ihren christlichen Glauben. Die US-Amerikanerin zitiert Pastor Rick Warren: «Nicht auf Gott zu vertrauen, ist eine Art Atheismus.»

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Anna Buffini und ihr Pferd «Sundayboy»
Die Dressur-Reiterin Anna Buffini blickt bereits in für diesen Sport verhältnismässig jungen Jahren auf eine erfolgreiche Karriere. Im Jahr 2014 gewann Buffini ihre erste nationale Meisterschaft mit dem Pferd «Sundayboy» und 2016 triumphierte sie bei den U-25-Meisterschaften der USA. Mit ihrem zweiten Pferd «Wilton II» gewann sie gleich noch den zweiten Rang – ein Erfolg, der auf nationaler Ebene noch niemandem gelang. Ihr nächstes ganz grosses Ziel ist der Start an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio.

Die Hindernisse in ihrem Leben hat sie durch den Glauben an Jesus Christus überwunden. Er beeinflusst auch ihr Leben als Profisportlerin.

«Im einfach treu sein»

Wenn man Christin ist, solle dies das ganze Leben beeinflussen, erklärt Anna Buffini. «Es sollte damit beginnen, wen man am Morgen sein Shirt anzieht, bis man am Abend die Schuhe auszieht. Du solltest von Anfang bis Ende ein treuer Mensch sein. Es sollte überall zu sehen sein.»

Auch in den einfachen Dingen solle man treu sein. «Rechtzeitig am Morgen aufstehen. Pünktlich sein. Das ist wirklich einfach, aber es ist riesig. Dann kann man eine Person mit Charakter sein, zum Beispiel, um die Teamkollegen und Mitarbeiter herum – besonders wenn etwas schief geht.»

«Pferde sind auch Athleten»

Buffini musste in ihrem Leben einige Hindernisse überwinden, sowohl als Athletin wie auch im persönlichen Leben. «Pferde sind auch Athleten. Gleich nach dem ersten nationalen Sieg gingen wir zu einer anderen nationalen Meisterschaft und 'Sundayboy' wurde verletzt. Wir mussten abbrechen, obwohl wir die Favoriten auf den Sieg waren. Im nächsten Jahr war er das ganze Jahr über verletzt.»

Es sei schwer gewesen, nicht konkurrenzfähig zu sein. «Eine weitere Schwierigkeit, durch die ich viel wachsen musste, ist, verletzende, unhöfliche und klatschhafte Dinge zu hören, die andere Leute über dich sagen. Ich musste wirklich lernen, über das hinwegzukommen, was die Leute sagten, und zu vergeben.»

Hoffnungsvoll bleiben

Wenn etwas schiefgeht, zum Beispiel wenn das Pferd lahmt und zu befürchten ist, dass es sich nicht mehr erholen kann, «siehst du nicht, dass ich beginne, Menschen zu verfluchen und alle Hoffnung zu verlieren. Man bleibt ruhig. Man betest weiter. Man bleibst hoffnungsvoll. Man behandelt den Konflikt in einer Weise, die Gott ehrt.»

Verliere man den Glauben, so habe man Gott nicht genug vertraut. Wer so handle, verbringe «nicht genug Zeit im Wort Gottes und vertraut Gott nicht. Pastor Rick Warren sagt: 'Nicht auf Gott zu vertrauen, ist eine Art Atheismus.' Ich muss Gott vertrauen, dass mein Pferd geheilt wird, oder ich muss einem meiner Kritiker vergeben. Das hat mir die Kraft gegeben, wirklich mit Menschen zusammen zu sitzen, darüber zu reden und weiterzumachen.»

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Datum: 30.09.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Risen Magazine

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