Goldmedaillen-Gewinnerin Missy Franklin

«Gott ist immer für mich da»

«Sie gilt als die Schwimmkönigin in London: Die US-Amerikanerin Missy Franklin. 17 Jahre ist sie jung und hat sich bei der diesjährigen Olympiade bereits drei Goldmedaillen geholt. Der Jungstar siegte nicht nur im Schwimm-Finale über 100 m Rücken, sondern stellte beim 200 m Rückenschwimmen mit der Bestzeit von 2:04,06 einen neuen Weltrekord auf. Ausserdem holte sie sich in der 4x200-m-Staffel Gold. So strahlend wie sie auf dem Siegertreppchen steht, so strahlend erzählt sie auch von ihrem Leben, ihrem Sport und wie wichtig ihr der Glaube an Jesus ist.»

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Missy Franklin

Früh übt sich

«Wasser ist mein Element und das war wohl schon immer so. Als ich sechs Monate alt war, besuchten meine Mutter und ich einen Baby-Schwimmkurs. Sie erzählt bis heute gern, wie begeistert ich unter Wasser war und die ganze Zeit gelacht habe. Kurz vor meinem dritten Geburtstag, waren wir mal auf Maui in Hawaii und meine Mutter erschrak furchtbar, als ich beim Schwimmen einem bunten Fisch ins offene Meer folgte...

In Wettbewerben zu schwimmen begann ich mit fünf Jahren. Es hat so viel Spass gemacht, jeden Tag am Pool zu spielen und zu trainieren. Bei den Wettbewerben wurden Zelte mit jede Menge tollem Essen aufgebaut und zwischen den Turnieren gab es verschiedene Spiele für alle Kinder. Und so ging es dann weiter. Ich wurde älter, aber die Leidenschaft für das Schwimmen verschwand nie.»

Die zweite Leidenschaft: Jesus

«Bei meinen Eltern war Religion nie ein Thema und so wuchs ich fern von dem Glauben an Gott auf. Gelegentlich gingen wir schon in die Kirche, aber ich fühlte mich dort unwohl und unsicher, weil ich die Liturgien nicht kannte und nie wusste, was man wann machte.

Als Jugendliche kam ich dann in die katholische «Regis Jesuit High School». Es war eigenartig, aber als ich das erste Mal durch die Eingangstür trat, spürte ich einen unbeschreiblichen Frieden. Ich wusste: Hier bin ich richtig. Seit diesem Moment war es so klar für mich, dass Gott mit mir ist. Und jeden Tag der letzten drei Jahre hat sich mein Glauben weiter vertieft. Ich liebe es, in die Schul-Kapelle zu gehen und einfach Zeit mit Gott zu verbringen. Auch die Gespräche mit meinen Mitschülern über Jesus und die Bibel haben mein Leben komplett verändert. Es ist mir sehr wichtig, einen festen Glauben zu haben.

Gott ist immer für mich da. Und ich rede mit ihm vor, während und nach meinen Trainingseinheiten und Wettkämpfen. Ich bitte ihn um Führung für mein Leben. Ich danke ihm für das Talent, das er mir gegeben hat. Und ich habe ihm versprochen, dass ich für andere Athleten ein gutes Vorbild sein werde.»

Wunder Olympia

«Einmal alle vier Jahre kommen Athleten, Familien, Freunde und Fans aus aller Welt zusammen. Ich weiss, dass auch Gott mittendrin ist und hoffe, dass auch viele andere Menschen seine Gegenwart erkennen können. Er hat uns so unterschiedlich geschaffen und es ist doch ein Wunder zu sehen, wie viele Begabungen er in die Menschen gelegt hat. Für manche werden die Wettkämpfe in London nur Sportevents sein. Aber vielleicht erkennen manche durch die Leistung der Sportler auch, wie gross und herrlich Gott der Schöpfer ist.»

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Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: beliefnet.com

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