Joe Knopp

Vom Waisen zum Hollywood-Produzenten

Joe Knopp kam in Philadelphia zur Welt. Sein Start ins Leben war schwer. Mit seinen beiden älteren Schwestern erlebte er immer wieder Gewalt daheim. Dann sah er seinen Vater nie wieder. Doch er konnte das Kindheitstrauma überstehen – heute ermutigt er viele.

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Joe Knopp
Joe Knopp gehört zum Produzententeam des Films «I can only imagine». Der Film, in dem unter anderem Dennis Quaid und J. Michael Finley mitspielen, erzählt die Geschichte hinter dem bekannten Song der Musikgruppe «MercyMe». Songwriter Bart Millard wurde von seinem Vater immer wieder schlecht behandelt.

In dieser Geschichte fand sich Joe Knopp wieder, wenn auch in anderer Weise. Er kam in Philadelphia als jüngstes von drei Kindern zur Welt. Immer wieder erlebte er Gewalt – bis die Polizei kam und ihn, seine beiden Schwestern und die Mutter in Sicherheit brachte.

Es gab keine Versöhnung

Anders als im jüngst von ihm produzierten Film gab es keine Versöhnung. Nachdem die Familie das Haus verlassen hatte, sah er seinen Vater nie wieder. Die Mutter war nicht stabil und nie in der Lage, wirklich für die drei Kinder zu sorgen. Diese waren über weite Strecken auf sich selbst gestellt.

Als Joe sieben Jahre alt war, entdeckten die drei, dass es in der Nähe eine christliche Gemeinde gab, die am Sonntag kostenlose Mahlzeiten und Orangensaft ausgab. Von nun an waren die drei stets dabei. Jemand bemerkte, dass etwas bei der Situation der Kinder nicht stimmte. Mit der Erlaubnis der Mutter wurden die drei in ein christlich geführtes Waisenhaus gebracht.

Nicht wie die anderen …

Die meisten Kids lebten dort für ein, zwei Jahre, bis die Eltern wieder richtig zusammenlebten. Doch die Knopps waren nicht wie die anderen Kinder. Sie blieben da, bis sie die Schule abschlossen.

Die Gottesdienste wurden zu einem festen Teil ihres Lebens. In Gott fand Joe einen Vater, der ihn nie ablehnen würde. Als er 18 Jahre alt war, begann bei ihm die innere Befreiung aus seiner elternlosen Jugendzeit

Im Militär … und in Hollywood

Gott habe ihn zur Air Force geführt. Im Militär war er versorgt und konnte sich dort weiterbilden. Bald stand er auf eigenen, stabilen Beinen. Zuletzt hatte er einen Abschluss und eine Frau. Er baute eine Finanzberatung auf, wurde Vater dreier Kinder, die in der Gegenwart liebender Eltern aufwachsen durften.

Nach etlichen profitablen Jahren wurde er gefragt, ob er helfen könne, die Finanzen bei glaubensbezogenen Filmprojekten zu sichern – eine neue Karriere begann. Er wurde zum Hollywood-Produzenten.

Es ist nicht selbstverständlich, dass Joe sein Kindheitstrauma überstehen konnte und nun dabei helfen kann, die gute Nachricht von Gott einem Millionen-Publikum zu erzählen.

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Datum: 26.03.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Faithit

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