Evel Knievel

Ein Stuntman wagte den Sprung zu Jesus

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Robert Knievel – bekannt als «Evel Knievel».
Evel Knievel ist eine Stuntman-Legende. Mit dem Motorrad überflog der Amerikaner im Wembley-Stadion 13 Busse. Doch jetzt hat der 68-Jährige eine neue Leidenschaft: Jesus Christus.

Oft riskierte der Motorradartist Robert Knievel, bekannt als «Evel Knievel», seinen Hals für sein Publikum. Nichts aber lasse sich mit dem vergleichen, was er jetzt habe: Jesus Christus.

«Ich will das in die ganze Welt hinausschreien: Ich bin ein wiedergeborener Christ», jubelte der 68-jährige Knievel am Palmsonntag, April 2007, in der Glaskathedrale von Fernseh-Prediger Robert Schuller. Der Gottesdienst («Hour of Power») wurde fürs Fernsehen aufgezeichnet.

Alkohol, Frauen und Glücksspiele

«Ich wusste, dass es mehr zu erleben gibt als das, was ich hatte», sagt der Ex-Stuntman. «In einem Buch schrieb ich, ich hätte ein besseres Leben als andere; besser als jeder Präsident. Papperlapapp, denn ich hatte Jesus nicht in meinem Leben.» Viele Menschen hätten aber für ihn gebetet und ihn auf einen Glauben an Gott angesprochen.

Die ganzen Jahre über habe er sich geweigert, Jesus als Herrn über sein Leben anzuerkennen. Alkohol, Geld, Glückspiel und Frauen – all das habe er nicht aufgeben wollen. Dennoch wusste er: Seine Tochter, seine Exfrau und deren Gemeinden beteten für ihn.

Dann war plötzlich Jesus da

Dann im März, während einer Motorradwoche in Daytona, begegnete er seinem Schöpfer. «Ich wusste nicht, wie mir geschah», berichtet er. «War es die Kraft dieser Gebete oder war es Gott persönlich? Aber eine Kraft packte mich durch Jesus. Von einem Moment auf den anderen glaubte ich plötzlich an Jesus Christus.» Diese Kraft habe ihn seitdem nicht mehr losgelassen.

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Stuntman-Legende Evel Knievel sprang im Wembley-Stadion mit seinem Motorrad über 13 Doppeldeckerbusse.
Nach diesem Erlebnis sei er aufgestanden und habe gesagt: «Teufel, hau ab. Ich schmeiss dich raus aus meinem Leben.» Dann sei er wieder auf die Knie gesunken und habe gewusst, dass Gott ihn in die Arme schliessen würde, so Knievel.

Ein Monat im Koma

«Wenn ihr nicht glaubt, dass Jesus Christus tatsächlich der ist, als der sich ausgibt, dann gibt es nichts anderes als dass ihr in euren Sünden sterbt», sagte Knievel. «Glaubt mir, wir haben an Jesus Christus zu glauben. Punkt.» Danach betete Pastor Schuller für Knievel und taufte ihn.

Berühmtheit erlangte der amerikanischer Motorrad-Stuntman durch seine spektakulären Sprünge und Stuntshows. In Las Vegas versuchte er die Brunnenanlage des Caesar’s Palace zu überspringen. Er scheiterte damit und lag einen Monat lang im Koma.

Sprung über 50 Autos

Zu seinen atemberaubendsten Aktionen gehörten der Sprung über 13 Doppeldecker-Busse im Londoner Wembley-Stadion und der Sprung über 50 Autos in Los Angeles.
Evel Knievel hatte in seinem Leben 38 Knochenbrüche.

Folgendes Video zeigt einen Sprung von Evel Knievel über 17 Vans und Lkws:

Weiterführende Links:
Evel Knievel bei Rob Schuller
Die Webseite von Evel Knievel: www.evelknievel.com

Quelle: CBN, idea, Livenet Ausstellung über die Verfolgung der Täufer, Zürich 2004


Autor: Daniel Gerber

Glaubensfragen & Lebenshilfe

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