Ex-Topmodel Daniel Rozen

Jesus ist wertvoller als die Karriere

Sein Aussehen war sein Kapital. Auf Laufstegen und in Modezeitschriften verdiente er als gut bezahltes Topmodel sehr viel Geld. Doch obwohl der Israeli Daniel Rozen in der Glamourwelt ganz oben angekommen war und alle seine Träume lebte, merkt er eines Tages, dass das Leben noch viel mehr zu bieten hat.

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Daniel Rozen
Ich bin in Israel aufgewachsen, doch obwohl in diesem Land drei Religionen aufeinanderprallen, habe ich mich früher nie für Gott interessiert. Mein Grossvater war sogar ein Rabbi gewesen, aber er wurde damals von den Nazis verschleppt und ich habe ihn nie kennengelernt. Auch andere meiner Vorfahren kamen im Holocaust ums Leben und deswegen hasste ich alle Deutsche. Schon ihre Sprache stiess mich ab und ich hatte grosse Probleme, mit Deutschen zu arbeiten. Alles an ihnen kam mir böse vor.

Erfolg im Job und eine Freundschaft mit Folgen

In Tel Aviv machte ich mir einen Namen als Model und verdiente ziemlich viel Geld. Ich war gut gebucht und ein gern gesehener Gast auf allen Glamour-Partys der Stadt. Eigentlich lebte ich meinen Traum. Ich sah gut aus, hatte Geld und Leute hatten mich gerne um sich. 

Eines Tages kam ich in einem Café mit einem Holländer ins Gespräch. Ohne viel Umschweife lud er mich zu einem Gottesdienst «Messianischer Juden» ein. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, was das sein soll. Der Holländer erklärte mir, dass Messianische Juden an Jesus glauben, an Yeshua, wie sie ihn nennen. Sie glauben, dass er der Messias ist. So etwas hatte ich noch nie gehört und ich muss zugeben, es interessierte mich.

Ein ungewöhnlicher Gottesdienst

Als ich den Gottesdienstraum betrat, war ich überrascht. Es waren nur etwa dreissig Leute da, aber man konnte deutlich spüren, dass sie anders waren. Sie waren so voller Liebe und es berührte mich, wie sie miteinander umgingen. Als sie ihre Lieder sangen, bewegte das etwas in mir, was ich so nicht kannte. Das alles war wirklich anders als die oberflächliche Modewelt und es gefiel mir.

Eine Vision verändert mein Leben

Ich ging jetzt jeden Samstag in die Versammlungen. Und eines Morgens auf dem Weg in den Gottesdienst geschah etwas sehr Ungewöhnliches. Ich hatte plötzlich eine Art Vision: Ich sah eine Hand und hörte eine kräftige Stimme auf hebräisch sagen: «Ich habe alles aus Staub und Wasser erschaffen. Das Leben und den Tod.»

Im selben Moment spürte ich, wie mich eine ungewöhnliche und sehr starke Gegenwart überkam. Mit einem Mal wurde mir klar, dass ich nicht einfach so weiterleben konnte. Ich musste mich entscheiden, ob ich an den Messias glauben will oder nicht. Und ich wusste, dass ich Gott und auch Jesus nicht mehr einfach so verleugnen konnte, wie ich es früher getan hätte.

Umkehr zu einem neuen Leben

Mein ganzes Leben lang hatte ich geglaubt, dass ich ein guter Mensch bin. Ich tat ja niemandem was zu Leide. Aber plötzlich sah ich Dinge in meinem Leben, die nicht gut waren. Ich wusste ganz deutlich, dass ich schuldig bin und Jesus dringend brauche. Ich erkannte, dass auch mein Hass auf Deutsche nicht gut war. Ich hatte den Drang in mir, Gott meine Schuld zu bekennen und so verabredete ich mich mit dem Leiter der kleinen Messianischen Gemeinde. Mir war klar, dass ich nicht weiterleben wollte, wie zuvor. An diesem Tag lud ich Jesus in mein Leben ein.

Wenig später flatterte bei mir ein Model-Vertrag einer bekannten europäischen Agentur ein, der mir sehr viel Geld versprach. Doch obwohl das bis vor kurzem noch meine Welt gewesen war, wusste ich, dass ich dort nicht mehr hingehörte. All das Geld, dass ich verdient hatte, konnte mich nie so glücklich machen, wie ich es jetzt durch Jesus war. Und so zerriss ich den Vertrag. In meinem Herzen gab es einen ganz eindeutigen anderen Plan: Ich wollte, dass auch andere Menschen erfahren, dass Jesus der Weg zum Leben ist.

Leben als Messianischer Jude

Heute bin ich Pastor und baue Gemeinden in Israel und auf Zypern. Verglichen mit dem Leben, das ich früher führte, hat das jetzt wirklich nichts mit Luxus und Glamour zu tun. Und doch bin ich so viel glücklicher und erfüllter als damals. Denn es gibt keine bessere Aufgabe, als anderen Menschen von Jesus zu erzählen.

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Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Godreports.com

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